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Zigarren A-Z

A. Schuster Maria Mancini   »zurück zu a. schuster

Es gibt Namen, die lassen die Menschen aufhorchen. Maria Mancini ist so ein Name, der sowohl in der französischen Geschichte als auch in der Welt des gerollten Tabaks seinen Platz hat – und doch besteht zwischen den beiden eine Verbindung. Die Maria Mancini Zigarre geht nämlich auf eine historische Person gleichen Namens zurück. Maria lebte im 17. Jahrhundert und stammte ursprünglich aus Italien. Wegen familiärer Entscheidungen lebte sie alsbald in Frankreich und erregte durch ihre Schönheit die Aufmerksamkeit des damaligen Königs Ludwig des XIV., der sie zu seiner Mätresse machte. Beiden war es nicht vergönnt zu heiraten und so endete diese Affäre mit der Vermählung Ludwigs mit Theresia von Spanien.
Maria Mancini Zigarren sind von der Schönheit der historischen Maria inspiriert und gelten daher als ein Raucherzeugnis höchster Qualität. Sogar in der Kunst fand die Marke immer wieder Erwähnung. So galt der deutsche Schriftsteller Thomas Mann als ein sehr überzeugter Anhänger von Maria Mancini Zigarren. In seinem Buch "Der Zauberberg" schreibt er von ihrer Schönheit und ihrer trefflichen Wirkung. Doch nicht nur Thomas Mann ist den Maria Mancini Zigarren verfallen, er dürfte jedoch ihr prominentester Anhänger gewesen sein.
Angebaut wird der Tabak der Maria Mancini Zigarren in Honduras. Das Aroma ist eher cremig und durch Kakao gekennzeichnet. Sie gehört zu den aromatisierten Longfillern und ist mittelscharf in der Würze. Die Banderole zeugt heute noch das Portrait der historischen Maria Mancini, welcher die Zigarre noch immer gewidmet ist. Ein Thomas Mann hätte sich über die Renaissance seiner geliebten Zigarre sicher gefreut, schrieb er doch einst: "Hat man eine gute Zigarre, dann ist man eigentlich geborgen, es kann einem buchstäblich nichts geschehen".